48 Prozent der Deutschen interessieren sich für das Thema Smart-Home

48 Prozent der Deutschen interessieren sich für das Thema Smart-HomeDie Bezeichnung Smart Home steht u.a. für ein Haus, in dem Geräte wie Heizungen, Kühlschränke oder Beleuchtung mit dem Netz oder auch untereinander verbunden sind und von außen gesteuert werden können.

Ein anderer Begriff dafür ist auch Internet of Things (IoT). Hier sind alle namhaften Hersteller am Werk es kommen immer wieder neue Geräte, die sich in ein Smart Home integrieren lassen auf den Markt, oftmals fehlt aber auch ein wirklicher Mehrwert, der so eine Anschaffung rechtfertigen würde.

Demnach interessieren sich nur 47,5 Prozent der Befragten für Smart Home. Noch geringer fällt die Zahl derer aus, die Smart Home bereits zu Hause integriert haben, sei es durch steuerbare Beleuchtung oder Bewegungsmelder.

Zu den populäreren Anwendungen zählen die (Fern-)Steuerung von Licht (6 Prozent) oder Geräten zur Klimasteuerung (5 Prozent). Das ergab eine Umfrage von LSPdigital.

Auch Google und Apple sind auf dem Markt aktiv. Mit Project Brillo hat Google auf der I/O 2015 ein neues Betriebssystem für das Internet of Things vorgestellt. Brillo basiert auf Android und ist wie das mobile Betriebssystem für alle Hersteller frei verfüglich. Jedes Android-Gerät kann Brillo-Geräte erkennen und ansteuern. So lassen sich neue Brillo-Geräte mit einem Android-Smartphone oder -Tablet konfigurieren.

Mit HomeKit will Apple im Smart-Home-Markt reüssieren. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hat Apple auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2014 die Steuerungstechnik HomeKit angekündigt. Das System soll es ermöglichen, Geräte im Haushalt per iPhone und iPad fernzusteuern. Nachdem Anfang Juni erste Produkte angekündigt wurden, die Apples Heimautomatisierungsstandard unterstützen, erläutert der Konzern nun auf seiner Website, wie man die Hardware einbindet. Zudem gibt es eine Kompatibilitätsliste.

Infografik: Deutsche beim Thema Smart-Home noch zurückhaltend | Statista
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