5G-Auktion übersteigt sechs Milliarden Euro

Bei der 5G-Mobilfunkfrequenzen – Auktion in Deutschland ist die Summe der Gebote vor dem Wochenende über sechs Milliarden gestiegen. Für unseren Staat wird die Versteigerung damit immer lohnender, da diese Einnahmen in den Breitbandausbau für schnelles Internet fließen sollen. Die vier Bieter sind: Die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica Deutschland und erstmalig auch die United-Internet-Tochter Drillisch. 40 sogenannte Frequenzblöcke sind bereits verkauft worden – nur um einen Block gibt es weiterhin Streit.

Es werden drei technische Anwendungsbereiche unterschieden

1. Das ultra-schnelle mobile Breitband (Enhanced Mobile Broadband)
2. Die Kommunikation zwischen Maschinen und Anwendungen (Massive Machine Type Communications, M2M;)
3. Hoch-Zuverlässigkeitsnetz mit kurzen Antwortzeiten (Ultra-Reliable and Low Latency Communications).

Für alle drei Bereiche gibt es unterschiedliche Herausforderungen und technische Rahmenbedingungen. Das Netz der Zukunft muss hochflexibel sein, um möglichst allen Anforderungen gerecht zu werden. Der 5G-Standard verspricht mehr Durchsatz, Kapazität und gleichzeitig sinkende Betriebskosten. Die direkte Anbindung der Mobilfunkstationen an das Glasfasernetz gewinnt bei der 5. Mobilfunkgeneration weiter an Bedeutung. Neben dem Ausbau der mobilen Infrastruktur wird es auch einen weiteren Ausbau der Glasfasernetze geben müssen, damit 5G voll zum Einsatz kommen kann.
Weitere Informationen unter http://www.informationszentrum-mobilfunk.de