Kategorie: WWW

Langsam, unsicher und unzuverlässig – Das Web verabschiedet sich von Flash

Adobe Flash

»Adobe Flash Player ist unsicher – abschalten«, »Kritische Lücke im Flash-Player«, »Sind der Adobe Reader und Flash Player unsicher? « Diese Schlagzeilen kennt wohl jeder, der sich etwas näher mit dem Web und der dahinter stehenden Technik befasst. Adobes Flash wird mittlerweile in großen Teilen der Internetwirtschaft als Ressourcen-fressendes Sicherheitsrisiko gesehen, weshalb immer mehr Unternehmen (z.B. Amazon und Mozilla) zuletzt vom einstigen Standard für bewegte Webinhalte abrückten. Weiterlesen

DNSSEC schließt eine grundlegende Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur

DNSSEC ist eine sinnvolle Technik, weil sie Domain-Name-System-Daten, die zur Navigation im derzeitigen Internet verwendet werden, kryptografisch gegen Fälschungen absichert. Webseiten-Abrufe lassen sich damit nicht mehr ohne Weiteres auf präparierte Server umleiten.

Mögliche Nutznießer sind nicht nur Dienstanbieter wie Energieversorger oder Banken, sondern auch Anwender: DNSSEC stellt sicher, dass der Browser beim Aufruf einer Online-Banking-Seite genau die Adresse bekommt, die angefragt wurde.

Im Kontrast zur Bedeutung steht die Verbreitung: Weltweit führend sind in dieser Hinsicht die Niederlande. Dort sind fast schon 50 Prozent aller Domains signiert, während DNSSEC in Deutschland bisher nicht flächendeckend in Gebrauch ist. Optimistisch stimmt jedoch, dass mit der Postbank ein erstes sicherheitskritisches Unternehmen seine Web-Seiten signiert hat.

Deutschland hat bei schnellem Internet den Anschluss verloren

Beruhigend dass die Überland-Leitungen inzwischen durch Erdverkabelung ersetzt sind. Aber das superschnelle Internet, wie es zum Beispiel in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks flächendeckend Realität ist, bleibt in Deutschland vorerst ein Wunschtraum. Nur 1,1 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland hängen an einem Glasfaserkabel.

Damit befindet sich die Bundesrepublik innerhalb der OECD auf einem der hinteren Plätze. Die Spitzengruppe wird von zwei asiatischen Staaten, Japan (71,5 Prozent) und Südkorea (66,3 Prozent), angeführt. Schweden liegt mit einem Glasfaseranteil von rund 41 Prozent auf Rang drei.

Infografik: Glasfaser in Deutschland praktisch unbekannt | Statista
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Lücke in WordPress entdeckt

Bei der Lücke handelt es sich um Stored Cross-Site Scripting (Stored XSS), da ein Angreifer Schadcode in einen Kommentar einbettet, der vom System gespeichert und wieder angezeigt werden muss, damit der Angriff wirksam ist. Für Administratoren, die ihre Kommentare prüfen und dann freigeben, dürfte das Problem erkennbar sein. Seiten, die Kommantare ohne Freigabe zulassen, sind natürlich stark gefährdet.

Betroffen seien alle WordPress-Versionen bis hin zur aktuellen Ausgabe 4.2., so der finnische Sicherheitsforscher Jouko Pynnönen vom Security-Unternehmen Klikki.
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WhatsApp und Co. verdrängen SMS

800 Millionen Menschen nutzen den WhatsApp-Messenger mittlerweile aktiv. . Für die Telekommunikationsanbieter bleibt diese Entwicklung nicht folgenlos. Für das Jahr 2014 gehen Analysten davon aus, dass der Umsatz mit SMS um 38 Prozent zurückgegangen ist.

Vor einigen Monaten hatte das Unternehmen angekündigt, die Zahl seiner Nutzer alle vier Monate um 100 Millionen steigern zu wollen. WhatsApp scheint diese Ankündigung zu realisieren und könnte noch im laufenden Jahr die Milliarden-Marke knacken.

Infografik: WhatsApp jetzt mit 800 Millionen Nutzern | Statista
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Anschluss an die Welt

World Wide Web

Der Name ist Programm: Das Unternehmen O3b Networks will die „Other 3 billion“ dieser Welt, die bisher keinen Zugang zum World Wide Web haben, via Satellit mit Breitbandinternet versorgen.

Die Welt erscheint in vielfacher Hinsicht gespalten. Ein großes Gefälle herrscht auch bei der Versorgung mit Breitbandinternet. Während Großstadtregionen von modernen Glasfaserleitungen profitieren, sind periphere Regionen oft unterversorgt. Zum Teil sind ganze Nationalstaaten abgeschottet vom World Wide Web. O3b mit seinem größten Gesellschafter SES schließt diese Lücken nachhaltig. Und zwar via Satellit. Weiterlesen