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DNSSEC schließt eine grundlegende Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur

DNSSEC ist eine sinnvolle Technik, weil sie Domain-Name-System-Daten, die zur Navigation im derzeitigen Internet verwendet werden, kryptografisch gegen Fälschungen absichert. Webseiten-Abrufe lassen sich damit nicht mehr ohne Weiteres auf präparierte Server umleiten.

Mögliche Nutznießer sind nicht nur Dienstanbieter wie Energieversorger oder Banken, sondern auch Anwender: DNSSEC stellt sicher, dass der Browser beim Aufruf einer Online-Banking-Seite genau die Adresse bekommt, die angefragt wurde.

Im Kontrast zur Bedeutung steht die Verbreitung: Weltweit führend sind in dieser Hinsicht die Niederlande. Dort sind fast schon 50 Prozent aller Domains signiert, während DNSSEC in Deutschland bisher nicht flächendeckend in Gebrauch ist. Optimistisch stimmt jedoch, dass mit der Postbank ein erstes sicherheitskritisches Unternehmen seine Web-Seiten signiert hat.

Anschluss an die Welt

World Wide Web

Der Name ist Programm: Das Unternehmen O3b Networks will die „Other 3 billion“ dieser Welt, die bisher keinen Zugang zum World Wide Web haben, via Satellit mit Breitbandinternet versorgen.

Die Welt erscheint in vielfacher Hinsicht gespalten. Ein großes Gefälle herrscht auch bei der Versorgung mit Breitbandinternet. Während Großstadtregionen von modernen Glasfaserleitungen profitieren, sind periphere Regionen oft unterversorgt. Zum Teil sind ganze Nationalstaaten abgeschottet vom World Wide Web. O3b mit seinem größten Gesellschafter SES schließt diese Lücken nachhaltig. Und zwar via Satellit. Weiterlesen