Schlagwort: Mobile

Internettelefonie wird immer populärer

Die Sprachverbindungsminuten aus Festnetzen schrumpfen 2015 weniger stark als im Vorjahr, während die Minuten aus Mobilfunknetzen nur noch geringfügig zunehmen – Software-basierte OTT-Telefonieanwendungen gewinnen 2015 weiter an Bedeutung.

lautet ein wichtiges Teilergebnis der der aktuellen TK-Marktanalyse von Dialog Consult und VATM

Danach kommen in Deutschland jeden Tag 418 Millionen Sprachverbindungsminuten zusammen. Damit wird auch im laufenden Jahr die Bedeutung von Festnetz weiter abnehmen. Bei den Mobilfunkminuten gehen die Analysten von einem Mini-Wachstum auf 305 Millionen abgehende Minuten pro Tag aus. Deutlich im Aufwärtstrend befinden sich dagegen die sogenannten Over-the-Top-Anbieter wie Skype oder Facetime. Weiterlesen

Mobile Web: Android hält die Poleposition

DVB-T

Was lange ein ausgeglichenes Rennen war, scheint nun entschieden: Zum dritten Mal in Folge wurde im Juni 2015 laut NetMarketShare mehr als die Hälfte des weltweiten mobilen Traffics von Android-Geräten verursacht. Mit inzwischen rund zehn Prozentpunkten Abstand zur Apple-Konkurrenz scheint es, als würde der Suchmaschinen-Riese seine Vorherrschaft im Mobile Web festigen. Noch bis zum Sommer 2014 dominierte der iPhone-Hersteller das mobile Netz. Betrachtet man die Zahlen im Vergleich zu 2013, erscheint die Entwicklung noch deutlich dramatischer: 2013 kam Android auf 28,12 und iOS auf 54,91 Prozent.

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DNSSEC schließt eine grundlegende Sicherheitslücke in der Internet-Infrastruktur

DNSSEC ist eine sinnvolle Technik, weil sie Domain-Name-System-Daten, die zur Navigation im derzeitigen Internet verwendet werden, kryptografisch gegen Fälschungen absichert. Webseiten-Abrufe lassen sich damit nicht mehr ohne Weiteres auf präparierte Server umleiten.

Mögliche Nutznießer sind nicht nur Dienstanbieter wie Energieversorger oder Banken, sondern auch Anwender: DNSSEC stellt sicher, dass der Browser beim Aufruf einer Online-Banking-Seite genau die Adresse bekommt, die angefragt wurde.

Im Kontrast zur Bedeutung steht die Verbreitung: Weltweit führend sind in dieser Hinsicht die Niederlande. Dort sind fast schon 50 Prozent aller Domains signiert, während DNSSEC in Deutschland bisher nicht flächendeckend in Gebrauch ist. Optimistisch stimmt jedoch, dass mit der Postbank ein erstes sicherheitskritisches Unternehmen seine Web-Seiten signiert hat.

48 Prozent der Deutschen interessieren sich für das Thema Smart-Home

48 Prozent der Deutschen interessieren sich für das Thema Smart-HomeDie Bezeichnung Smart Home steht u.a. für ein Haus, in dem Geräte wie Heizungen, Kühlschränke oder Beleuchtung mit dem Netz oder auch untereinander verbunden sind und von außen gesteuert werden können.

Ein anderer Begriff dafür ist auch Internet of Things (IoT). Hier sind alle namhaften Hersteller am Werk es kommen immer wieder neue Geräte, die sich in ein Smart Home integrieren lassen auf den Markt, oftmals fehlt aber auch ein wirklicher Mehrwert, der so eine Anschaffung rechtfertigen würde.

Demnach interessieren sich nur 47,5 Prozent der Befragten für Smart Home. Noch geringer fällt die Zahl derer aus, die Smart Home bereits zu Hause integriert haben, sei es durch steuerbare Beleuchtung oder Bewegungsmelder.

Zu den populäreren Anwendungen zählen die (Fern-)Steuerung von Licht (6 Prozent) oder Geräten zur Klimasteuerung (5 Prozent). Das ergab eine Umfrage von LSPdigital. Weiterlesen

Deutschland hat bei schnellem Internet den Anschluss verloren

Beruhigend dass die Überland-Leitungen inzwischen durch Erdverkabelung ersetzt sind. Aber das superschnelle Internet, wie es zum Beispiel in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks flächendeckend Realität ist, bleibt in Deutschland vorerst ein Wunschtraum. Nur 1,1 Prozent aller stationären Breitbandanschlüsse in Deutschland hängen an einem Glasfaserkabel.

Damit befindet sich die Bundesrepublik innerhalb der OECD auf einem der hinteren Plätze. Die Spitzengruppe wird von zwei asiatischen Staaten, Japan (71,5 Prozent) und Südkorea (66,3 Prozent), angeführt. Schweden liegt mit einem Glasfaseranteil von rund 41 Prozent auf Rang drei.

Infografik: Glasfaser in Deutschland praktisch unbekannt | Statista
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E-Mail ist tot? Sechs Prozent mehr private Mails pro Jahr!

Unzählige Male wurde in den letzten Jahren das Ende der E-Mail heraufbeschworen. Dabei ist das Medium nach wie vor quicklebendig, für einen Nachruf ist es demnach viel zu früh.

2014 wurden in Deutschland mehr als 500 Milliarden E-Mails verschickt, für das Jahr 2015 wird mit einer Steigerung um rund 6 Prozent gerechnet. Dabei nutzten 2014 fast 80 Prozent aller Deutschen E-Mails. Damit liegt Deutschland auf Rang 7 im EU-Vergleich. Der Durchschnitt aller EU-Länder liegt bei 67 Prozent. Spitzenreiter sind die Niederlande (90 Prozent), Schlusslicht ist Rumänien (42 Prozent).

BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder prognostizierte in 2014: „Die Zahl der E-Mail-Nutzer wird auch in den kommenden Jahren weiter steigen, trotz zunehmender Konkurrenz von Chats und Messaging-Diensten.“

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Android festigt Vorherrschaft im Mobile Web

DVB-T

Was lange ein ausgeglichenes Rennen war, scheint sich nun zu entscheiden. Mehr als die Hälfte des weltweiten mobilen Traffics entfiel nach Zahlen von NetMarketShare für den April 2015 erstmals auf Android-Geräte. Im April 2015 kommen Android-Geräte auf 52,5 Prozent des gesamten mobilen Traffics, während iOS-Geräte nur 38,8 Prozent erreichen. Damit haben sich die Vorzeichen im Vergleich zum April 2014 komplett umgekehrt. Betrachtet man die Zahlen im Vergleich zu 2013, erscheint die Entwicklung noch deutlich dramatischer: 2013 kam Android auf 28,12 und iOS auf 54,91 Prozent.

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WhatsApp und Co. verdrängen SMS

800 Millionen Menschen nutzen den WhatsApp-Messenger mittlerweile aktiv. . Für die Telekommunikationsanbieter bleibt diese Entwicklung nicht folgenlos. Für das Jahr 2014 gehen Analysten davon aus, dass der Umsatz mit SMS um 38 Prozent zurückgegangen ist.

Vor einigen Monaten hatte das Unternehmen angekündigt, die Zahl seiner Nutzer alle vier Monate um 100 Millionen steigern zu wollen. WhatsApp scheint diese Ankündigung zu realisieren und könnte noch im laufenden Jahr die Milliarden-Marke knacken.

Infografik: WhatsApp jetzt mit 800 Millionen Nutzern | Statista
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Samsung versichert Sicherheit seiner Android-Smartphones

DVB-T

Der Elektronikkonzern Samsung hat eine Schwachstelle in seinen Android-Geräten behoben, durch die man die Nutzer der Geräte umfassend ausspionieren kann.

Wie c’t in der aktuellen Ausgabe 01/14 berichtet, übertrugen Smartphones und Tablets des Herstellers die Registrierungsdaten für den sogenannten Samsung-Account im Klartext – darunter der Name, die Mail-Adresse und sogar das gewählte Passwort. Weiterlesen

Deutschland bei mobilem Breitband weit abgeschlagen

Nur 41 von 100 Deutschen verfügen über einen mobilen Breitbandanschluss, so der Report “State of the Broadband 2013”, den die Internationale Fernmeldeunion ITU jüngst veröffentlicht hat.

Damit ist Deutschland beim mobilen Internet quasi Entwicklungsland und liegt weit abgeschlagen hinter Ländern wie Griechenland und Kasachstan auf Platz 40. Dagegen kommen die Länder auf den vorderen Plätzen des Rankings teilweise deutlich über 100 mobile Breitbandanschlüsse auf 100 Einwohner. Auf Platz eins steht Singapur mit rund 123 Anschlüssen, gefolgt von Japan mit 113 Anschlüssen. In Europa sind vor allem die skandinavischen Länder beim Thema schnelles mobiles Internet gut aufgestellt. In den USA kommen auf 100 Einwohner fast 76 Anschlüsse.

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